Sony muss 295.000€ Strafe wegen Playstation Network Hack zahlen

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Geschrieben 25. Januar 2013 von Benjamin Juhnke in Allgemein
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Erinnert ihr euch noch an den April 2011, als das Playstation Network gehackt wurde? Ein riesiger Skandal entbrannte. Nun wurde Sony für die schlechten Sicherheitsmaßnahmen vom britischen Information Commissioner’s Office (ICO) abgestraft. Sony muss 250.000 britische Pfund oder umgerechnet rund 295.000 Euro zahlen.

Der ICO begründet das Bußgeld mit einem “ernsthaften Verstoß gegen den Data Protection Act”. Dieses Gesetz, das 1998 erlassen wurde, regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten in Großbritannien. Es dient dem Schutz der Privatsphäre.

Eine Untersuchung ergab, dass der Angriff hätte verhindert werden können, wenn Sonys Playstation Network Sicherheitssoftware auf dem neuesten Stand gewesen wäre. Sony als Technikunternehmen hätte ohne Zweifel Zugang zum technischen Wissen sowie den Ressourcen gehabt um die Sicherheit zu gewährleisten.

Unbekannte hatten im April 2011 mehr als 77 Millionen Kundenkonten von Sonys Playstation Network sowie dem Musikdienst Qriocity übernommen. Dabei wurden Namen, Anschriften, Telefonnummern und andere Daten gestohlen. Laut Sony wurden allerdings keine Kreditkartendaten gestohlen.

Sony informierte seine User erst einige Tage nach dem Datenklau und wurde dafür stark kritisiert. Die Dienste wurden dann für fast einen Monat offline gestellt um das Netzwerk wieder neu aufzubauen und die Sicherheit zu verbessern.

Im März 2012 wurde Sony erneut Opfer eines Angriffs. Damals wurden unter anderem unveröffentlichte Songs von Michael Jackson entwendet. Die Täter wurden zu 6 Monaten auf Bewährung und 100 Sozialstunden verknackt.

via ZDNet


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Benjamin Juhnke


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